Eidechsspitz

In der grünen Welt der Pfunderer Berge
Anspruchsvolle Wanderung vorbei an Englalm und Kompfoßalm bis auf die Eidechsspitz.

Wegbeschreibung – Die Eidechsspitz

Der Weg zur Eidechsspitz: von Terenten der Mark. 2 folgend hinauf zu den obersten Höfen (ca. 1450 m, hierher auch mit dem Auto möglich). Dann in mittelsteilem Anstieg großteils durch Wald hinauf zur Englalm (1826 m; einfache Gastwirtschaft; ab Terenten 2 Std.), weiterhin auf Steig 22 in waldfreiem Steilgelände empor zur verwaisten Hütte der Kompfoßalm (2181 m), auf Steig 22 weiter empor zum Ostgrat der Eidechsspitz und über ihn problemlos zum Gipfelkreuz (2738 m; ab Englalm 2:30 Std.).

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Tiefrastensee

Der Tiefrasten- und Komfosssee sind zwei tiefblaue Bergseen. Der Sage nach war vor langer Zeit anstelle des Tiefrastensees steiniges Gebiet, auf dem viele Hütten standen. In den Hütten wohnten Zwerge, die im Bergwerk von Zwergenkönig Mute arbeiteten. Sie suchten im Bergwerk nach Kristallen und bekamen dafür gutes Geld. Die Zwerge wurden aber immer unzufriedener. Eines Tages fanden die Zwerge einen riesengroßen Edelstein, den sie behalten und selbst verkaufen wollten. Mute erfuhr davon und beschwor ein riesiges Unwetter herauf. Von den Bergen floss Wasser und die Zwerge waren verloren. Der Tiefrastensee ist bis heute geblieben, ebenso wie der Berg Mutenock.

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Erdpyramiden

Die Entstehung der Terner Erdpyramiden geht wahrscheinlich auf das Jahr 1837 zurück. Als Folge eines heftigen Unwetters, riß der Terner Bach 3 Wohnhäuser, 16 Mühlen, 13 Stampfen, eine Schmiede und eine Säge mit sich fort. 13 Menschen kamen dabei zu Tode. Damals kam es wahrscheinlich zum Anbruch des Hanges. Die Erosion hat in den darauf folgenden Jahrzehnten auf zwei unterschiedliche Schuttmassen eingewirkt: aus dem Material mit Steinblöcken durchsetzt, formten sich die klassischen Erdpyramiden; aus dem Material, das kaum Steine enthält, bildeten sich nur Grate und Rippen.

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Mühlenlehrpfad

Am Ternerbach finden Sie den Mühlenlehrpfad. In einer 1½ stündigen Wanderung kommen Sie an 7 renovierten und teilweise bis zu 500 Jahre alten Kornmühlen vorbei. Hier mahlten und mahlen auch heute noch die Bauern ihr Korn zu feinem Mehl.

In den Sommermonaten steht jeweils eine Mühle montags von 10-14 Uhr zur Besichtigung offen. Auch beim Mühlenfest erhalten Sie Einblick in das Müllershandwerk.

Über Terenten

Der Name Terenten wurde aus dem lateinischen torrentum (= Wildbach) abgeleitet. Die erste urkundliche Erwähnung des Namens Terenten findet sich in einem Traditionsbuch des Hochstiftes Freising. Graf Otto von Andechs übergibt dem Bischof Gottschalk von Freising vier Höfe in Terenten („in monte Torento hobas IIII“). Diese Nennung stammt aus der Zeit zwischen 994 – 1005. Um 1000 wird „mons Terrentum“ erwähnt. Die Gegend von Terenten war aber sicher schon in prähistorischer Zeit besiedelt, was auch durch Funde und Mauerreste an geographisch bevorzugten Plätzen wie St. Zeno, Pflanger- und Pürgstallkopf nachgewiesen wurde. Um ein prähistorisches Quellenheiligtum dürfte es sich auch beim sogenannten Hexenstein handeln, ein Schalenstein, der sich im Winnebachtal befindet.

Eine stärkere Siedlungstätigkeit setzte erst mit der Eroberung durch die Bajuwaren ab dem 7.Jahrhundert ein. Die meisten Einzelhofsiedlungen dürften zu dieser Zeit entstanden sein. Bis zum 12.Jh. gehörte Terenten zur Grafschaft Nordital. Infolge der Gerichtsteilung zu dieser Zeit wechselt Terenten vom Gericht Rodeneck zum Gericht Schöneck.

Terenten
Meereshöhe:
1.210 m
Einwohner:
1.600
Gästebetten:
1.300
Größe des
Gemeindegebietes:
4252 Hektar
Ortsteile von Terenten:
Talson, Holderloch, Margen, Pein, Hohenbichl, Sonnberg, Ast, Schneeberg, Pichlern